Jugendtag in Erdmannhausen - das Rahmenprogramm
Warm-Up:
Gegen 9.30 Uhr fiel der Startschuß. Alle versammelten sich in der Halle und ließen sich vor der Bühne nieder.
Zwei Moderatoren aus dem Bezirk Fellbach sorgten mit einer gut eingespielten Moderation bereits zu Beginn für einige Lacher. Dann gab es als Aufwärmübung eine "Bodypercussion".
Auch Apostel Loy sprach ein paar einleitende Worte und begann den Tag mit einem gemeinsamen Gebet.
Danach wurde ein von Jugendlichen aus dem Bezirk Fellbach vorbereitetes Schauspiel aufgeführt:
Ort der Handlung war ein Bahnhof, an dem verschiedene Personen auf ihre Bahn warteten.
Dabei zeigten sich ganz verschiedene Reaktionen, als eine Durchsage darüber informierte, dass der Zug nach "Himmelshöh" sich für unbestimmte Zeit verspätete. Die einen warteten weiter, andere gingen. Durch einen kurzen Filmausschnitt, in dem Stammapostel Fehr von "Maranatha" sprach und dem Gespräch zweier Jugendlicher darüber ließ sich erkennen, dass das Warten auf den Zug im übertragenen Sinn für unser Warten auf die Wiederkunft stand. Den Schluß des Schauspiels bildete ein kleiner Film in dem verschiedene Fragen und Antworten zu dem Thema als Podcasts gezeigt wurden.
Damit war die Brücke zum Motto des Jugendtages geschlagen.
Nach dem Warm-up ging es direkt weiter mit der ersten von insgesamt vier Gesangsproben, die jeweils eine halbe Stunde gingen und in denen die Lieder geübt werden konnten, die am Nachmittag im Gottesdienst gesungen wurden. Durchführende waren, wie schon beim KickOff einige Wochen zuvor, die Dirigenten des Fellbacher Jugendchores (Marco Faass, Frank Ebert und Fabienne Loy).
weitere Angebote:
Auf dem Gelände gab es eine Ausstellungen zu den „Ich bin“-Worten Jesu die mit vielen schönen Ideen umgesetzt worden war. Bei dem Abschnitt zum Weinberg konnte man sich beispielsweise fotografieren lassen. Das Foto wurde in kleiner Auflösung ausgedruckt und als runde Form ausgeschnitten. Auf diese Weise wurde man selbst als Traube ein Teil des Weinstocks.
Es gab auch eine "Suchen/Finden-Wand" und eine Pinnwand, an der auf Zetteln die Erwartungen der Jugendlichen an den Jugendtag standen. Am meisten genannt wurde "Gemeinschaft erleben/pflegen".
Das war sicher auch der Schwerpunkt beim Rahmenprogramm: einfach mit anderen Jugendlichen reden, lachen oder auf der Wiese und im nahe glegenen Jugendhaus spielen, wo Billard und Tischkicker angeboten wurde.
Etwas abseits vom Trubel gab es einen "Raum der Stille" in den man sich zurück ziehen konnte.
Auch die Verpflegung kam nicht zu kurz. Zwar gab es bei diesem Jugendtag nicht verschiedene Menüs im Angebot, dafür eine "LKW-Flatrate" - Leberkäsweckle soviel man wollte. Aber es gab auch Brezeln und Äpfel.
Workshop "Jugend – Entwicklung, Krisen und Emotionen"
Diplompsychologe Dr. Marcus Lösch hielt einen interessanten und ausführlichen Vortrag über die psychische Entwicklung von Jugendlichen und den Problemen, die sich daraus ergeben können. Darunter Depressionen, Süchte und Krisen bei der persönlichen Wegfindung.
Dabei wurde klar, dass diese Themen stets ernst genommen werden sollten und dass sich wirklich niemand davor scheuen sollte, bei psychischen Belastungen einen Psychologen aufzusuchen. Während des Vortrages gab es die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und auch nach dem Workshop gab es noch einige Interessierte, die in einem kleinen Gesprächskreis noch die Gelegenheit nutzten, einige unbeantwortete Fragen zu stellen.
Bildergalerien Rahmenprogramm 1
Rahmenprogramm 2
Bericht: Marcel Fayard
Fotos: Tobias Ackermann, Christian Kock, Daniel Thumm
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